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Craniosacrale Osteopathie

Was bedeutet Craniosacrale Osteopathie?

Der Name leitet sich ab von den lateinischen Wörtern für Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum). Rückenmark und Gehirn sind im sogenannten Liquor (einer Flüssigkeit) eingebettet und umgeben von einer Membran. Der Liquor pulsiert ca. acht- bis zwölfmal in der Minute und bewegt sich als Druckwelle vom Gehirn um das Rückenmark herum bis zum Kreuzbein. Dieser Ablauf wird Craniosacraler Rhythmus genannt. Wer etwas feinfühlig ist, kann ihn im Körper fühlen.

Ungleichgewichte im Körper werden korrigiert

Die Craniosacralen Osteopathie trägt dazu bei, Ungleichgewichte im craniosacralen System aufzuspüren und zu korrigieren. Das Prinzip dahinter: Der Rhythmus des Liquors ist gestört, wenn sich im Körper Verspannungen, Verletzungen oder auch Narben zeigen. Das kann der Therapeut mit seinen Händen erspüren und mit gezielten manuellen Techniken – die jedoch spezielle Fachkenntnisse erfordern – und mit nur leichtem Druck den Liquorfluss wieder harmonisieren.

Tiefe Entspannung entsteht

Obwohl der Patient nur leicht berührt wird, geht diese Behandlung sehr tief. Schnell stellen sich nicht nur Gefühle wie Leichtigkeit und Wohlbefinden ein, sondern auch eine tiefe Entspannung setzt ein, die während der Behandlung andauert und sich nach einigen Sitzungen auch im Alltag fortsetzt. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Patienten aktiviert, der Heilungsprozess gefördert und Stress abgebaut. Besonders eignet sich diese Form der Therapie als Unterstützung für all jene, die beruflich oder auch privat stark eingespannt sind und einen Gegenpol zum hektischen Alltag suchen.

Anwendung der Craniosacrale Osteopathie

  • ADHS, Lernschwierigkeiten
  • Allergien
  • Arthrose, Arthritis, Rheuma
  • Aufbau von innerer Ruhe, Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Beckenschiefstand
  • chronische und akute Schmerzen
  • Erschöpfungszustände nach Krankheit oder Operation
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Rückenbeschwerden, HWS-Syndrom, Nacken- und Schulterverspannung, Ischias
  • Schleudertrauma
  • Störungen des Hormon- und Nervensystems
  • Schlafstörungen
  • Stress und seine Folgeerscheinungen
  • Tinnitus
  • Störungen des Zentralnervensystems, z.B. M. Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfall
  • Wirbelsäulenerkrankungen